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Fahrzeug: R3/3 „4701“

Baureihe: bay. R3/3 / 89.8

bayerische Güterzugtenderlokomotive

Die Lokomotive 89 801 (früher: bayerische R 3/3 „4701“) wurde von der Königlich Bayerischen Staatsbahn im Jahre 1921 in Dienst gestellt. Sie ist beim Großbrand am 17. Oktober 2005 in Nürnberg stark beschädigt und in Koblenz wieder aufgearbeitet worden.

Technische Daten der Baureihe bay. R3/3 / 89.8

Gattung Gt 33.16
Erstes Baujahr 1921
Achsanordnung/Bauart C n2t
Treibraddurchmesser 1.216 mm
Höchstgeschwindigkeit 45 km/h
Länge über Puffer 9.974 mm
Leistung 315 kW
Anfahrzugkraft 320 kN
Dienstmasse 47,6 t
Antrieb Treibstange mit Heusinger-Steuerung
Kesselüberdruck 12 kp/qcm
Rostfläche 1,62 qm
Verdampfungsheizfl. 88,60 qm
Zylinderdurchmesser. 420 mm
Kolbenhub. 610 mm
Gattung Gt 33.16

Die R 3/3 der Königlich Bayerischen Staatsbahn waren Tenderlokomotiven für den Güterverkehr mit drei Kuppelachsen. Die 90 Fahrzeuge der ab 1921 gelieferten zweiten Bauserie kamen alle zur Deutschen Reichsbahn, die sie als Baureihe 89.8 in ihren Nummernplan einreihte. Bei der Deutschen Bundesbahn verblieben nach dem Zweiten Weltkrieg 86 Exemplare. Die letzte wurde erst 1960 aus dem Dienst genommen.
Die in Koblenz ausgestellte 89 801 als erstes Exemplar der zweiten Bauserie hat lange dem Ausbesserungswerk Duisburg-Wedau als Denkmallokomotive gedient.

Lebenslauf des Fahrzeugs R3/3 „4701“

Hersteller Krauss & Co
Fabrik-Nr. 7851/1921
Indienststellung 11.05.1921
Beheimatung Regensburg, Weiden (Oberpfalz), Passau, Hof, Weiden (Oberpfalz)
Bezeichnungen 1921-1925: „4701“
1925-1964: 89 801
Ausmusterung 28.12.1964
Bemerkungen Das Fahrzeug wurde nach Brandschaden wieder aufgebaut.
Eigentümer DB Museum, Standort Koblenz

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