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Fahrzeug: 212 372-7

Baureihe: V 100.20 / 212

Strecken-Diesellokomotive

Die Lokomotiven der Baureihe 212 (V 100.20) wurden als verstärkte Variante der Baureihe 211 (V 100.10) ab 1962 für den gemischten Dienst auf Nebenbahnen und zur Förderung von leichten Zügen auf Hauptbahnen in Dienst gestellt.
Durch die Indienststellung der Baureihe 212 konnten viele der veralteten Dampflokomotiven, die zum Teil noch aus Länderbahnzeiten stammten, abgelöst werden.

Technische Daten der Baureihe V 100.20 / 212

Erstes Baujahr 1962
Achsanordnung/Bauart B'B'
Treibraddurchmesser 950 mm
Höchstgeschwindigkeit 100 km/h
Länge über Puffer 12.300 mm
Leistung 993 kW
Dienstmasse 63,0 t
Antrieb dieselhydraulisch
Kraftübertragung hydraulisch

Die Lokomotiven sind mit einem 12-Zylinder Dieselmotor der Firmen MAN oder Daimler Benz, der 1350 PS leistet, ausgerüstet. Die Beheizung der Reisezugwagen erfolgt mit Dampf, der in einem Dampfkessel der Bauart Vapor Heating, der in Lizenz von der Firma Hagenuk in Kiel gebaut wurde, erzeugt.
Die 212 bewährte sich hervorragend und wird auch heute noch bei der Deutschen Bahn für Bauzugdienste und bei vielen privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen eingesetzt. Einige von Ihnen haben es sogar geschafft, als fast neue Lokomotiven ein zweites Lokleben zu beginnen. Diese Lokomotiven werden als Baureihe 214 im Rangierdienst eingesetzt. Auf den Lokrahmen und die Drehgestelle, die nach gründlicher Aufarbeitung weiterverwendet wurden, wurde ein moderner Lokkasten mit ebenso moderner Antriebstechnik aufgebaut.

Lebenslauf des Fahrzeugs 212 372-7

Hersteller Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD)
Fabrik-Nr. 57772/1965
Indienststellung 13.08.1965
Beheimatung Hanau, Gießen, Mainz-Bischofsheim
Bezeichnungen 1965: V 100 2372
1968: 212 372-7
Ausmusterung 29.06.2005
Bemerkungen Das Fahrzeug ist wieder lauffähig hergerichtet worden.
Eigentümer DB Museum, Standort Koblenz

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