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Fahrzeug: E 10 348

Baureihe: E 10.3 / 110.3

Schnellzug-Elektrolokomotive

Die Baureihe E 10 ist eine für die Deutsche Bundesbahn erstmals im Jahre 1952 gebaute Einheitselektrolokomotive für den Schnellzugverkehr. Sie wird seit dem Jahr 1968 als Baureihe 110 sowie ihre Unterbaureihen als Baureihen 112 bis 115 geführt.

Technische Daten der Baureihe E 10.3 / 110.3

Erstes Baujahr 1963
Achsanordnung/Bauart Bo'Bo'
Treibraddurchmesser 1.250 mm
Höchstgeschwindigkeit 150 km/h (später 140 km/h)
Länge über Puffer 16.440 mm
Leistung 3.080 kW bei 120 km/h
Anfahrzugkraft 10.900 kp
Dienstmasse 84,8 t
Stromsysteme 15 kV 16 2/3 Hz, Oberleitung
Antrieb SSW-Gummiringfederantrieb mit zweiseitigem Getriebe

Die ersten Serienloks der Baureihe E 10 erhielten Ordnungsnummern ab 101 aufwärts und werden daher als Baureihe E 10.1 bezeichnet. Im Gegensatz zur E 40 war die E 10 mit einer Widerstandsbremse ausgerüstet worden. Daher unterscheiden sich beide Baureihen minimal im Dachbereich.
Ab Dezember 1956 wurden in mehreren Serien insgesamt 379 Fahrzeuge von den Herstellern Krauss-Maffei, Krupp, Henschel-Werke (alle mechanischer Teil) sowie SSW (Siemens-Schuckert-Werke), AEG und BBC (elektrischer Teil) ausgeliefert.
Ab der Loknummer E 10 288 wurde ein neuer, aerodynamisch günstigerer Lokkasten (sogenannte „Bügelfalten-Front“), der zuvor bei der E 10.12 eingeführt worden war, auch bei den normalen E 10 verwendet. Diese Lokomotiven werden daher auch als E 10.3 bezeichnet.

Lebenslauf des Fahrzeugs E 10 348

Hersteller Krauss-Maffei
Fabrik-Nr. 19053/1964
Indienststellung 11.11.1964
Beheimatung Nürnberg Hbf, München Hbf, Frankfurt (M) 1
Bezeichnungen 1964-1967: E 10 348
1968-2003: 110 348-0
Ausmusterung 30.06.2003
Bemerkungen Unsere Lokomotive ist ein Vertreter dieser Bauserie in der damaligen blauen Farbgebung mit noch angebrachten Pufferbohlen-Schürzen und ist auch bekannt aus vielen Bundesbahn-Filmen.
Eigentümer DB Museum, Standort Koblenz

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